Iter Gladi oder Der Weg des Schwertes
 

‚Der Weg des Schwertes’… dieser Ausdruck erinnert an die Sinnsprüche asiatischer Kampfkunst. Warum benennt jemand ein Ausbildungssystem für mittelalterliche Kampfkünste derart blumig?

Ein Meistergrad ist das Endergebnis einer Entwicklung – und bis diese Entwicklungsstufe erreicht ist, liegen meist viele Jahre des intensiven Trainings, Anstrengung und Fleiß hinter dem Adapten. Der Erfolg verläuft dabei nicht gradlinig: man muss bereit sein, sich eine Fähigkeit zu ‚erobern’ und dies ist unweigerlich mit Höhen und Tiefen verknüpft. Je höher das Niveau ist, welches durch bestimmte Übungen vorbereitet und erweitert wird, desto länger und steiniger ist der Weg bis zum Erfolg… Aber: mit jedem Training entwickeln sich Qualitäten wie Präsenz und Wachheit, Gelassenheit und Selbstvertrauen, Disziplin und Selbstbeherrschung Schicht um Schicht heraus. Der Weg zur Entwicklung dieser Qualitäten führt über die Selbsterkenntnis, die Schulung von Bewusstsein und richtiger Körperhaltung und über das Erfahren und schrittweise Überschreiten der eigenen Grenzen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Auseinandersetzung mit der mittelalterlichen Kampfkunst ist auch eine Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten und Qualitäten. Mit regelmäßigem Training können in allen Teilbereichen des eigenen Lebens Erfolge erzielt werden – von der Beweglichkeit und Körperbeherrschung angefangen bis hin zum Selbstvertrauen, welches mit jedem neuen Erfolg steigt.

Der ‚Weg des Schwertes’ stellt gerade diese Auseinandersetzung mit der mittelalterlichen Waffenkunst dar und führt die interessierten Recken und Schildmaiden Schritt für Schritt dem Meistertitel entgegen.

 Neugierig geworden? Dann lesen Sie unter Die Ausbildung - Von der Weißgelbschärpe bis zum Meistergrad..., wie Sie mit ‚Iter Gladii’ ausgebildet werden.
 

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